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JAHRESPROGRAMM 2018

 

1. Serenade: Donnerstag, 07.06.2018 - 20:00 Uhr

 
Quadro Nuevo Grand Voyage
Foto: 1. Serenade: Quadro Nuevo „Grand Voyage“   ©Quadro Nuevo
 

QUADRO NUEVO

MULO FRANCEL - SAXOPHONE, KLARINETTEN
D.D. LOWKA - KONTRABASS
ANDREAS HINTERSEHER - AKKORDEON
EVELYN HUBER - HARFE

Quadro Nuevo mit „Grand Voyage“ Weltmusik

Quadro Nuevo gründete sich 1996. An irgendeinem grauen Januartag jenes Jahres trafen sich vier junge Herren zum ersten Mal auf einem Parkplatz in der Nähe von Salzburg. Die Vier kannten sich vorher kaum und sollten Filmmusik für den ORF einspielen. Arabesken, Balkan-Swing, Balladen, waghalsige Improvisationen, Melodien aus dem alten Europa und mediterrane Leichtigkeit verdichten sich zu märchenhaften Klangfabeln.

Diese erzählen vom Vagabundenleben, den Erfahrungen und Begegnungen auf der großen Reise des Lebens, den kleinen Zufällen und den großen Momenten, von Zartheit und wildem Temperament, immer getrieben zwischen östlichen und westlichen Winden, zwischen verzehrender Sehnsucht und genussvoller Erfüllung - zwischen dem Bitteren und dem Süßen.

Quadro Nuevo tourt seit 1996 durch die Länder der Welt und gab über 3000 Konzerte:
Sidney, Montreal, Ottawa, Kuala Lumpur, Istanbul, New York, New Orleans, Mexiko City, Peking, Seoul, Singapur, Tunis, Tel Aviv. Vom beschaulichen Oberbayern über die Alpen bis Porto, von Dänemark über den Balkan bis zur Ukraine quer durch Europa. Das Quartett spielte auf zahlreichen renommierten Festivals wie etwa Montreal Jazz Festival,  Internationale Jazzwoche Burghausen, Rheingau Musikfestival, Meraner Musikwochen, Jazztage Saalfelden, Ollinkan-Festival Mexico City oder Quebec-Festival.

Immer unterwegs hat das Instrumental-Quartett abseits der gängigen Genre-Schubladen eine ganz eigene Sprache der Tonpoesie entwickelt. Sie ist geprägt von der leidenschaftlichen Liebe zum Instrument und von größter Spielfreude. Das Geheimnis ist Hingabe: Selten hat man erlebt, dass Musik mit so viel Spannung, Verve und Einfühlungsvermögen in fremde Kulturen dargeboten wird.

Quadro Nuevo ist die europäische Antwort auf den Argentinischen Tango.
Quadro Nuevo erzählt mit jedem Lied von einem anderen Ort, trägt dessen Schwingungen weiter: Wilde Ritte über die raue Krim-Halbinsel, alteuropäischer Charme aus London, mediterrane Leichtigkeit, ein Tango aus New York, verrückte Tage in Istanbul, nächtliche Gelage in Transsylvanien, geheime Gärten in Malaysia, ein warmer Regen in Paris.
Nicht immer führte der weite Weg zum Ziel. So kündet die verwegene Tondichtung ”Reise nach Batumi” vor allem von der verpassten Chance, von dem was uns versagt ist. Was bleibt ist ungestillte Sehnsucht. Vier Koffer voller Melodien. Voller Eindrücke, Erfahrenem, Erlebtem, voller Beglückendem und Freude an der Musizierkunst.

Quadro Nuevo spielt Musik, die vom Vagabundenleben der vier Reisenden berichtet, aufgelesen hier und dort, gestern und heute, getrieben zwischen westlichen und östlichen Winden.
Ausgehend von einem europäisch geprägten Tango bereichern die vier Künstler ihre Tonpoesie mit Arabesken, Balkan-Swing und waghalsigen Improvisationen.
Quadro Nuevo kann man nicht übersetzen, es ist ein Fantasiename.

 
 

2. Serenade: Donnerstag, 21.06.2018 - 20:00 Uhr

 
Capricornus Consort Basel
Foto: 2. Serenade: Capricornus Consort Basel   ©Capricornus Consort Basel
 

CAPRICORNUS CONSORT BASEL

BAROCKENSEMBLE

PETER BARCZI - BAROCKVIOLINE
EVA BORHI - BAROCKVIOLINE
DANIEL ROSIN - BAROCKCELLO
DAVID BLUNDEN - CEMBALO

Seit seiner Gründung 2006 widmet sich das Capricornus Consort Basel – Namensgeber ist der Komponist Samuel Capricornus (1628-1665) – der Aufführung seltener und solistisch besetzter Werke des Barocks und Hochbarocks. Künstlerischer Leiter und Gründer des Ensembles ist der Geiger Peter Barczi, der Musikerinnen und Musiker um sich scharte, deren künstlerische Verbundenheit auf das gemeinsame Studium an der Schola Cantorum Basiliensis zurückgeht. Capricornus Consort Basel kann auf Einladungen namhafter Festivals wie den Händel-Festspielen in Göttingen und Halle, Konzerteinladungen nach Japan sowie zu Konzertreihen des SWR und Radio Bremen zurückblicken. Mit seinen bislang fünf bei dem Label Christophorus erschienenen CDs hat das Ensemble die Aufmerksamkeit der nationalen und internationalen Presse erregt und viel Lob erhalten. Die 2014 mit der Sopranistin Miriam Feuersinger veröffentlichte CD „Himmlische Stunden, selige Zeiten“ mit Kantaten von Christoph Graupner wurde u.a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (2/2014) und einem Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet.
 

MARCO UCCELLINI (1610-1680)
Aria quinta sopra la Bergamasca

DARIO CASTELLO (1600-1658)
Sonata Nr. 2 für Violine und Basso continuo aus
„Sonate concertate in stil moderno libro secondo“

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685-1759)
Aria mit Variationen aus der Suite in d-moll
HWV 428

ANTONIO VIVALDI (1678-1741)
Sonata für Violine und Basso continuo in d-moll
Preludio Andante – Corrente Allegro – Adagio – Giga Allegro

FRANZ XAVER RICHTER (1709-1789)
Triosonate a-moll Op.4 Nr.6
Allegro - Minuetto – Fugato

PHILIPP HEINRICH ERLEBACH (1657-1714)
Sonata Terza A-Dur
Adagio/Allegro/Lento – Allemande – Courante – Sarabande – Ciaconne - Final

ALESSANDRO SCARLATTI (1660-1725)
Sonata Nr. 1 für Violoncello und Basso continuo
Largo – Allegro – Largo – A tempo giusto

ARCANGELO CORELLI (1653-1713)
Ciaccona

JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
Triosonate G-Dur BWV 1038
Largo – Vivace – Adagio – Presto

 

 
 

3. Serenade: Donnerstag, 05.07.2018 - 20:00 Uhr

 
Sibylla Rubens
Foto: 3. Serenade: Sibylla Rubens   ©Stephen Boehme
Tatjana Ruhland
Foto: 3. Serenade: Tatjana Ruhland   ©Marco Borggreve
Christian Schmitt
Foto: 3. Serenade: Christian Schmitt   ©Uwe Arens
 

ENSEMBLE SWEET BIRD

SIBYLLA RUBENS – SOPRAN
TATJANA RUHLAND – FLÖTE
CHRISTIAN SCHMITT – ORGEL

SIBYLLA RUBENS konzertierte u.a. mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Philippe Herreweghe, mit den Münchner Philharmonikern unter Christian Thielemann, in Montreal unter Kent Nagano und in der Carnegie Hall New York. Ihre zu Herzen gehende Stimme und natürliche Ausstrahlung, sowie jene einfühlsame Perfektion, mit der sie sich ihr breit gefächertes Repertoire erarbeitet, machen Sibylla Rubens zu einem gefragten Gast im In- und Ausland. Über 90 CD-Einspielungen u.a. für die Deutsche Grammophon und harmonia mundi, zeugen von ihrer künstlerischen Vielseitigkeit. Sie studierte Konzert- und Operngesang an der Staatlichen Musikhochschule in Trossingen und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main, des weiteren in der Meisterklasse für Liedgestaltung bei Irwin Gage (Zürich) sowie bei Edith Mathis und Elsa Cavelti. Als engagierte Lehrerin und Förderin junger Sänger gibt sie Meisterkurse und leitete von 2014-2016 die Oratorienklasse am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Sibylla Rubens war für zehn Jahre im Direktorium der Bachgesellschaft Leipzig tätig.

TATJANA RUHLAND wurde in der Presse als „Paganini der Flöte“ beschrieben. Die in Regensburg geborene Flötistin zählt spätestens seit ihrem Debüt in der New Yorker Carnegie Hall zu den profiliertesten Vertreterinnen ihres Instruments. In München und New York ausgebildet und bei mehreren internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, ist sie erfolgreich als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin tätig und wird regelmäßig zu renommierten Festivals wie dem Heidelberger Frühling, dem Mozartfest Würzburg, der Bachwoche Ansbach, dem Festival de Radio France und dem Mosel Musikfestival eingeladen. Auch ihre jüngsten CDs mit Werken von Bach, Penderecki und Reinecke wurden international mit höchstem Lob ausgezeichnet. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 hatte sie den Vorsitz der Jury für Flöte/Oboe. Tatjana Ruhland ist Solo-Flötistin des SWR Symphonieorchesters (Stuttgart) und konzertiert in der Suntory Hall Tokio, dem Concertgebouw Amsterdam, der Londoner Royal Albert Hall, der Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, dem Musikverein und Konzerthaus Wien sowie der Tonhalle Zürich.

CHRISTIAN SCHMITT ist ECHO-Preisträger und einer der virtuosesten und charismatischsten Konzertorganisten seiner Generation und als Solist sowie als Begleiter international gefragt. Der 1976 geborene Musiker konzertiert weltweit mit führenden Rundfunkorchestern und weiteren renommierten Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle. 2017 spielte Christian Schmitt die Uraufführung des Orgelkonzerts von Toshio Hokosawa in der Kölner Philharmonie gemeinsam mit den Bamberger Symphonikern und ihrem neuen Chefdirigenten Jakub Hrusa und musizierte erstmals mit Kent Nagano in der Hamburger Elbphilharmonie. Der Organist errang Preise bei mehr als zehn nationalen und internationalen Orgel- und Musikwettbewerben, u.a. in Brügge und Tokio sowie 2001 beim Deutschen Musikwettbewerb.
Christian Schmitt nimmt unter anderem für die Deutschen Grammophon und das Label cpo auf und ist Principal Organist der Bamberger Symphoniker.

 
JAN PETERSZOON SWEELINCK (1562-1621)
Präludium für Orgel solo

JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
Partita a-moll BWV1013 für Flöte solo
1. Allemande
2. Corrente

GIULIO CACCINI (1545-1618)
„Amarilli mia bella“ für Sopran und Orgel

JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
Partita a-moll BWV1013 für Flöte solo
3. Sarabande
4. Bourrée Angloise

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685-1759)
“Sweet Bird” für Sopran, Flöte & Orgel

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791)
"Exsultate, Jubilate" für Sopran & Orgel

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685-1759)
“Süße Stille, sanfte Quelle ruhiger Gelassenheit” und
„Meine Seele hört im Sehen“ für Sopran, Flöte & Basso Continuo

JOHANN PACHELBEL (1653-1706)
Chaconna für Orgel solo

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685-1759)
„Singe Seele, Gott zum Preise“ für Sopran, Flöte & Basso Continuo

SIGFRID KARG-ELERT (1877-1933)
Chaconne op.107/30 aus: „Capricen für Flöte solo“

SIR HENRY ROWLEY BISHOP (1786-1855)
“Lo! Here the Gentle Lark” für Sopran, Flöte und Orgel

 

 
 

4. Serenade: Donnerstag, 12.07.2018 - 20:00 Uhr

 
Hiyoli Togawa
Foto: 4. Serenade: Hiyoli Togawa   ©Anne Hornemann
Matan Porat
Foto: 4. Serenade: Matan Porat   ©Peter Hönnemann
 

HIYOLI TOGAWA & MATAN PORAT

HIYOLI TOGAWA – BRATSCHE
MATAN PORAT – PIANIST

HIYOLI TOGAWA ist Bratschistin aus Leidenschaft. Mit der in Düsseldorf geborenen und aufgewachsenen Hiyoli Togawa betritt eine japanisch-australische Bratschistin die Bühne, die schon in sehr jungen Jahren dieses Instrument gewählt hat. Die Klangfarbe des Instruments begeisterte sie vom ersten Augenblick. Mit der Bratsche verbindet sie Wärme, Sinnlichkeit und Melancholie. Kammermusikalische und solistische Auftritte führten Hiyoli Togawa durch Europa und Japan. Als Solistin präsentierte sie sich mit der Philharmonie Bad Reichenhall, der Klassischen Philharmonie Bonn oder der Nordic Chamber Orchestra (Schweden). Kammermusikalische und solistische Auftritte führten sie durch Europa und Japan. Als Solistin präsentierte sie sich u.a. mit der Klassischen Philharmonie Bonn, der Vogtland Philharmonie und der Chursächsischen Philharmonie. Auch bei Festivals ist Hiyoli Togawa ein gern gesehener Gast, etwa beim Heidelberger Frühling, Fürstensaal Classic, „Bernd Glemser and Friends“ in Maulbronn, Chopin Festival Marienbad u.a.m. Bereits als Kind war sie Studentin bei Rainer Moog an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. An der Hochschule für Musik und Theater München schloss sie ihr Studium 2014 mit einem Masterabschluss und 2015 mit einem Zertifikatsstudium für Solisten bei Hariolf Schlichtig ab.

MATAN PORAT ist einer der interessantesten Künstler unserer Zeit, der sich in den letzten Jahren sowohl als Pianist, als auch als Komponist einen Namen gemacht hat. Sein vielseitiges Konzertrepertoire reicht von allen Partiten Bachs über sämtliche Schubert Sonaten bis hin zu Ligetis Klavierkonzert. Porat spielte Klavierabende in der Berliner Philharmonie, im Pariser Auditorium du Louvre und Salle Gaveau, in der Wigmore Hall in London, 92Y in New York, sowie in der Alten Oper Frankfurt. In Tel-Aviv geboren, studierte er bei Emanuel Krasovsky, Maria Joao Pires und Murray Perahia. Seinen Masterabschluss erhielt er an der Juillard School. 2009 wurde Matan Porat mit dem Prime Minister Award für seine kompositorische Arbeit ausgezeichnet und konnte sich damit als Komponist bei Ruben Seroussi und George Benjamin weiterbilden. Unter anderem gaben Andreas Scholl, Maria João Pires, Kim Kashkashian, Avi Avital, Cuarteto Casals und Nicolas Altstaedt, sowie die Akademie des Deutsches Symphonie-Orchesters Berlin bei Matan Porat Kompositionen in Auftrag, die bei den Festivals in Montpellier, Schleswig-Holstein und Gstaad uraufgeführt wurden. David Orlowskys Aufnahme von Matan Porats Werk „Lux Aeterna“ wurde 2011 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

 
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
Gambensonate G-Dur BWV 1027

JOHANNES BRAHMS (1833-1897)
Sonate Es-Dur für Viola und Klavier

ROBERT SCHUMANN (1810-1856)
Adagio und Allegro op. 70

JOSEPH JOACHIM (1831-1907)
Sostenuto aus den Hebräischen Melodien op. 9

JOHANNES BRAHMS (1833-1897)
Sonate f-Moll für Viola und Klavier op. 120/1