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JAHRESPROGRAMM 2017

 

1. Serenade: Donnerstag, 22.06.2017 - 20:00 Uhr

 
ORLOWSKY TRIO
Foto: 1. Serenade: Orlowsky Trio   ©Kaupo Kikkas
 

DAVID ORLOWSKY TRIO

DAVID ORLOWSKY - KLARINETTE
FLORIAN DOHRMANN - KONTRABASS
JENS-UWE POPP - GITARRE

„Paris-Odessa“ - Eine musikalische Reise durch Europa

Das Programm Paris – Odessa entführt den Zuhörer auf eine bewegende und zugleich faszinierende Reise durch Europa. Das David Orlowsky Trio hat seine vielfachen Reiseeindrücke, die sie in Städten wie Paris, Bukarest, Odessa oder Wien gesammelt haben, musikalisch verarbeitet und dabei die Besonderheiten des jeweiligen Landes auf einzigartige Weise in ihrem eigenen Musikstil weiterentwickelt. „Paris-Odessa“ ist eine Hommage an die Vielfalt des Lebens und die Musik als seine universelle Sprache. Ein weiterer Meilenstein im Werk des David Orlowsky Trios: mitreißend, lebendig und berührend. Das David Orlowsky Trio gehört zu den erfolgreichsten Klarinettenensembles europaweit und besticht mit seiner Einzigartigkeit im Musikstil und Klang.

DAVID ORLOWSKY zählt zu den außergewöhnlichsten Klarinettisten seiner Generation; 1981 in Tübingen geboren, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von zehn Jahren als Schlagzeuger. Er wechselte erst drei Jahre später zur Klarinette. Neben seiner klassischen Ausbildung beschäftigte er sich von Anfang an intensiv mit Weltmusik und populärer Musik und gründete im Alter von 16 Jahren das David Orlowsky Trio. Neben der Tätigkeit mit seinem Trio widmet er sich leidenschaftlich klassischer und zeitgenössischer Kammermusik und arbeitet mit bedeutenden Komponisten der Gegenwart zusammen.

JENS-UWE POPP studierte klassische Gitarre in Lübeck und Hamburg. Seine ausgeprägte Leidenschaft für Kammermusik und sein Einfühlungsvermögen in unterschiedliche musikalische Stile führten zur langjährigen Zusammenarbeit mit außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeiten wie Efim Jourist und Giora Feidman. Im Hamburger Gitarrenduo war er mehrfach Preisträger bei internationalen Kammermusikwettbewerben.

FLORIAN DOHRMANN wurde 1972 in Tübingen geboren, er studierte ab 1993 Kontrabass im Fachbereich Jazz und Popularmusik an der Musikhochschule Stuttgart. Der Schwerpunkt seiner Kompositionen und seiner Ensemblearbeit liegt schon zu dieser Zeit im kammermusikalischen Jazz. Ab der Gründung des „David Orlowsky Trios“ 1997 konzentriert er sich konzeptionell und kompositorisch auf die Mitgestaltung dieses Ensembles. Für die CD-Aufnahmen „Noema“ und „Klezmer Kings“ bei Sony classical erhält das Trio 2008 und 2105 den „Echo“ in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“.

 

JENS-UWE POPP
Jodaeyie

JENS-UWE POPP
Valse Carpate

FLORIAN DOHRMANN
Moldawanka

DAVID ORLOWSKY
Vodka Afinată

FLORIAN DOHRMANN
Marais

DAVID ORLOWSKY
Istanbul

DAVID ORLOWSKY
Bucovina

JENS-UWE POPP
Night Train to Odessa

 

 
 

2. Serenade: Donnerstag, 29.06.2017 - 20:00 Uhr

 
Optina Pustyn Männerchor
Foto: 2. Serenade: Der Optina Pustyn Männerchor   ©Optina Pustyn
 

OPTINA PUSTYN

Russischer Männerchor aus St. Petersburg

Der Optina Pustyn Männerchor wurde im Jahr 1996 im Münster des Optina Pustyn Klosters in St. Petersburg gegründet. Enorme Vorarbeit und Studien auf dem Gebiet der Entzifferung bei den Gesangsmanuskripten gingen dem Erscheinen voraus.

Es war die Zeit, als der Student des St. Petersburger Konservatoriums und späterer Leiter des Chores, Alexander Semyonov, mit führenden Spezialisten auf diesem Gebiet zusammenkam. In neuerer Zeit hat der Chor den Status eines Forschungslabors eingenommen, um alte Kirchengesänge wieder zum Leben zu erwecken: Znamenny, Putevoy, Demestvenny, Greek, Kiev einstimmige Gesänge und ebenso viele andere Arten alter russischer polyphoner Gesänge: Znamenny polyphonic singing and early polyphonic singing. Seit seiner Gründung hat der Chor 13 Soloalben herausgegeben: „‘Of Thy Mystical Supper’ (1999). ‘Hymns of Vespers of the Assumption of the Blessed Virgin’ (2000), ‘Easter’ – night paschal divine service (2001), ‘Hymns of Millennium of Russian ecclesiastical singing’ (2002), ‘Saintly love’ (2003) mit Chormusik russischer Komponisten und russischer Volksmusik, ‘Russian ecclesiastical singing’ (2004), ‘All-Night Vigil at the Assumption of the Blessed Virgin’ (2005), ‘Akathist (Song of praise) of Annunciation the of the Blessed Virgin’ (2006), ‘Russian ecclesiastical singing’ (2007), ‘Early Russian Polyphonic Singing’ (2008), ‘Znamenny Chant’ (2009), ‘Sacred music of Russian composers’ (2011).

Der Chor hat in mehr als 20 Städten Russlands von Moskow bis Yuzhno-Sakhalinsk Konzerte gegeben. In seiner Heimatstadt St. Petersburg gibt der Chor jedes Jahr Konzerte in der Philharmonie, in der Capella Konzerthalle und anderen Konzertsälen. Er ist auch aufgetreten in Belgien, China, Kolumbien, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Holland, Ungarn, Italien, Montenegro, Norwegen, Serbien, Spanien, Schweden, Ukraine.

Der Chor hat sich auch beteiligt an gemeinsamen Konzerten und Aufnahmen mit dem Kammerorchester ‘I Solisti Veneti’ unter der Leitung von Claudio Shimone in Padua und Verona in 2004. Die ‘Messa di Gloria’ von Pietro Mascagni wurde hier aufgeführt. Im Juli 2008 wurde das Programm ‘Singing of Ancient Church’ angekündigt. Das Programm schließt gregorianische byzantinische und georgische Gesänge vom 5.-15. Jahrhundert in Originalsprache ein. Regelmäßig nimmt der Chor an russischen und internationalen Festivals teil und gibt etwa 50 Konzerte pro Jahr. In Ergänzung zur Kirchenmusik führt der Chor auch weltliche Werke russischer Komponisten auf wie Tchaikovsky, Rimsky-Korsakov etc. Das Repertoire enthält auch weltberühmte Lieder wie „Abendglocken“, Steppe und Steppe überall“, „Legende der 12 Räuber“ und andere. Der Chor besteht aus sieben bis neun hochprofessionellen Solisten u. a. mit außergewöhnlichen Stimmen wie Countertenor und extra tiefer Bass.

 

 
 

3. Serenade: Donnerstag, 13.07.2017 - 20:00 Uhr

 
Felix Klieser
Foto: 3. Serenade: Felix Klieser   ©Maike Helbig
Christof Keymer
Foto: 3. Serenade: Christof Keymer   ©Steven Haberland
 

FELIX KLIESER & CHRISTOF KEYMER

FELIX KLIESER - HORN
CHRISTOF KEYMER - PIANO

FELIX KLIESER, der 25-jährige Hornist ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Künstler. Bereits mit 5 Jahren begann er mit dem Hornunterricht. Mit 17 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. 2013 veröffentlichte Felix Klieser sein Debütalbum „Reveries“ bei Berlin Classics. Das Album mit romantischen Werken von Glasunow, Glière, Rheinberger, Saint-Saëns, Schumann und Strauss erhielt begeisterte Kritiken, unter anderem von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Süddeutschen Zeitung. 2014 erhielt Felix Klieser den ECHO Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres und den VDKD Musikpreis. Im selben Jahr erschien beim Patmos Verlag seine spannende Lebensgeschichte unter dem Titel „Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme erobert die Welt.“ 2016 erhält Felix Klieser den renommierten Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

CHRISTOF KEYMER studierte in seiner Heimatstadt Köln als Jungstudent bei Eckart Sellheim, später bei Bernhard Ebert und Bernd Goetzke an der Musikhochschule Hannover, wo er das Konzertexamen ablegte. Pianistische Impulse erhielt er außerdem von Vitaly Margulis. Er war zu Gast bei Festivals wie den Berliner Festwochen, den Bayreuther Festspielen und den niedersächsischen Musiktagen. Für eine Vielzahl deutscher Sender machte er Rundfunkaufnahmen. Auch auf dem Gebiet der Kammermusik veröffentlichte er zahlreiche Produktionen, darunter Aufnahmen des Aura Ensembles, bestehend aus Bläserquintett und Klavier. Als Herausgeber hat Christof Keymer eine Erstausgabe der bisher ungedruckten Klaviermusik von Hermann Goetz im Amadeus-Verlag betreut, die 2014 erschienen ist. Christof Keymer ist Dozent für Klavier an der Musikhochschule Hannover.

 
ROBERT SCHUMANN
Adagio und Allegro As-Dur, op. 70 für Horn und Klavier

RICHARD STRAUSS
Andante C-Dur für Horn und Klavier op. posth.

FRANZ DANZI
Sonate Es-Dur op. 28

BERNHARD KROL
Laudatio für Horn Solo

REINHOLD GLIERE
4 Stücke für Horn und Klavier aus op. 35

JOSEPH RHEINBERGER
Sonate in Es-Dur, op 178 für Horn und Klavier

 

 
 

4. Serenade: Donnerstag, 20.07.2017 - 20:00 Uhr

 
Wies de Boevé
Foto: 4. Serenade: Wies de Boevé   ©Michel Neumeister
Maximilian Hornung
Foto: 4. Serenade: Maximilian Hornung   ©Marco Borggreve
 

WIES DE BOEVÉ & MAXIMILIAN HORNUNG

WIES DE BOEVÉ - KONTRABASS
MAXIMILIAN HORNUNG - CELLO

Ein Duo mit selten zu hörender Kombination: Wies de Boevé auf dem Kontrabass und Maximilian Hornung auf dem Cello. Beide sind ARD Wettbewerbssieger, Spitzenmusiker, jung und trotzdem schon sehr erfolgreich. Wies de Boevé, wurde 1987 in Belgien geboren, begann dort sein Studium bei Lode Leire und Maurice Aerts. Danach studierte er in Zürich bei Duncan McTier und Frank Sanderell, bis er 2010 Stipendiat der Herbert von Karajan Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker wurde. Er spielte bei vielen renommierten Orchestern, u. a. beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem WDR Sinfonieorchester Köln u.a. Als gefragter Kammermusiker ist Wies de Boevé europaweit bei vielen Musikfestivals zu Gast. Er unterrichtet an der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und coacht als Kontrabass-Dozent die Musiker des European Union Youth Orchestra und der Jungen Deutschen Philharmonie.

„Maximilian Hornung ist von einem anderen Stern. Ein Frühvollendeter, der die Abgebrühtheit eines Routiniers mit der Unbekümmertheit des Springinsfelds verbindet“ (DIE ZEIT) Mit bestechender Musikalität, instinktiver Stilsicherheit und musikalischer Reife erobert der Cellist Maximilian Hornung die internationalen Konzertpodien. Für seine erste Sony-CD erhielt er den ECHO Klassik-Preis 2011 als Nachwuchskünstler des Jahres, für die Veröffentlichung von Dvořáks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Sebastian Tewinkel den ECHO Klassik 2012 für die „Konzerteinspielung des Jahres (19. Jhd. im Fach Cello)“. Im August 2014 gab er sein Debut bei den Salzburger Festspielen mit dem Philharmonia Orchestra unter Esa-Pekka Salonen und legte im selben Jahr eine CD mit den wichtigsten Cello-Werken von Richard Strauss mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink sowie eine CD mit den Cellokonzerten von Joseph Haydn und Vaja Azarashvili mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda bei Sony Classical vor. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Anne-Sophie Mutter, Hélène Grimaud, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, François Leleux, Yefim Bronfman, Lars Vogt, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann.

Wies de Boevé, 1987 in Belgien geboren, begann dort sein Studium bei Lode Leire und Maurice Aerts. Danach studierte er in Zürich bei Duncan McTier und Frank Sanderell, bis er 2010 Stipendiat der Herbert von Karajan Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker wurde. Dort erhielt er Instrumentalunterricht bei den Solo-Bassisten Janne Saksala und Esko Laine und sammelte wertvolle Orchestererfahrung. Darüber hinaus absolvierte er das Solistendiplom bei Božo Paradžik an der Musikhochschule Luzern mit Bestnote und schloss anschließend sein Studium an der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler" bei Matthew McDonald mit dem Konzertexamen ab.
Wies de Boevé ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen, der Scottish International Double Bass Competition in Glasgow, der Solo-Wettbewerb BASS2010 in Berlin, der Rahn Musikpreis Zürich und der Concours International de Contrebasse in Paris. Im März 2015 gewann er den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs - als erster Kontrabassist in der mehr als 40-jährigen Geschichte dieses Wettbewerbs und im 2016 den ersten und der Publikumspreis beim ARD-Wettbewerb. Es folgten Konzertauftritten als Solist mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Kammerorchester, dem Luzerner Sinfonieorchester, der Philharmonie Baden-Baden und dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck.
Wies de Boevé spielte bei vielen renommierten Orchestern, u. a. beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Finnish Radio Symphony Orchestra Helsinki und der Staatsoper Berlin bevor er Anfang 2015 stellvertretender Solobassist im Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks wurde.
Als gefragter Kammermusiker ist Wies de Boevé europaweit bei vielen Musikfestivals zu Gast. Er unterrichtet an der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und coacht als Kontrabass-Dozent die Musiker des European Union Youth Orchestra und der Jungen Deutschen Philharmonie.
Im Oktober 2016 erschien Wies de Boevés Debut-CD mit Originalliteratur für Kontrabass und Klavier beim Label GENUIN.

 
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
1. Suite für Violoncello Solo in G-Dur BWV 1007

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791)
Sonata in B-Dur für Fagott & Cello KV 292/196c
Bearb. für Violoncello & Kontrabass
I Allegro
II Andante
III Rondo. Allegro

DOMENICO DRAGONETTI (1763-1846)
2 Walzer für Kontrabass solo

IGNAZ JOSEPH PLEYEL (1757-1831)
Thema mit Variationen in G-Dur
Rondeau in C-Dur

PAUSE

ALFRED SCHNITTKE (1934-1998)
Hymnus II

GIOACHINO ROSSINI (1792-1868)
Duetto in D
I Allegro
II Andante mosso
III Allegro

GIOVANNI BOTTESINI (1821-1889)
Duetto n.1 in G-Dur für 2 Kontrabässe
Bearb. für Violoncello & Kontrabass